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Good on ya, Lisa!


ZUM INHALT

Ein Jahr in Neuseeland, dem anderen Ende der Welt, das in letzter Zeit immer mehr Menschen durch seine beeindruckenden Landschaften, Sport- und Strandkultur und gelassene Freundlichkeit in den Bann zieht und doch ganz anders ist, als Australien, sein berühmter Nachbar. Kein Wunder also, dass Neuseeland auch als Ziel für High School Jahre immer beliebter wird. Lisa Levermann schildert in ihrem Erlebnisbericht ihr Leben mit der Gastfamilie, den „Kiwis" im Allgemeinen, berichtet vom Zusammentreffen der Kulturen und den lustigen Situationen, die daraus entstehen können, von ihren Reisen rund um die beiden Inseln, von der neuseeländischen Identität und Sportbegeisterung (wie Bungy, Surfen, Rafting, Fallschirmspringen), aber auch vom Alltag an der örtlichen Schule, der sich doch von dem deutschen unterscheidet.

Alle festgehaltenen Erlebnisse sind mit Fotos, nützlichen (Internet-)Adressen, sprachlicher Leichtigkeit und einer guten Prise Humor ausgestattet. Die Autorin lässt sich auf ihrer persönlichen Reise begleiten, nicht nur emotional, sondern auch charakterlich, die sich in den kurzweiligen Kapiteln nachverfolgen lässt. Die Lektüre des Buches soll künftigen Austauschschülern helfen, sich auf ihre große Reise vorzubereiten, auf Probleme hinweisen und Tipps geben, aber auch Must-Dos nicht unerwähnt lassen.

ZUR ENTSTEHUNG
Schon vor meiner Reise nach Neuseeland, in jener erwartungsvollen Phase, in der man kein Jahr, auch kein halbes, sondern lediglich wenige Monate zählen kann, in der man jeden Tag hoffnungsvoll in sein Postfach schaut, wo möglicherweise schon die ersten Informationen über die Familie warten könnten, mit der man bald so eine lange Zeit verbringen würde, an diesem Punkt hatte ich bereits nach ähnlicher Lektüre gesucht. In Neuseeland erinnerte ich mich daran. Unendlich oft hatte ich mir verschiedenste Dinge ausgemalt: wie ich zum ersten Mal meiner Gastmutter die Hand schüttele, wie ich im neuseeländischen Schulunterricht ganz selbstverständlich zwischen all den Kiwis sitze, in welchem Haus ich morgens aufwache. Auf der Straße habe ich mir oft vorgestellt, die Leute, die da vorbeigehen, das sind deine Gasteltern oder was wäre, wenn die Gruppe Jugendlicher dort deine neuen Freunde sind. Aber die Vorstellungen waren immer anders und niemand konnte mir sagen, wie es tatsächlich sein würde oder zumindest sein könnte.

In meinem Erfahrungsbericht hege ich natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dafür ist er selbstverständlich zu subjektiv. Dafür hege ich den Anspruch auf Authentizität. Ich möchte das Auslandsjahr in Neuseeland in allen Facetten beleuchten, die ich selbst erlebt habe und von denen ich etwas verstehe. Ich möchte zeigen, wie man seine Zeit in Neuseeland gestalten kann, die natürlich immer die ganz persönliche bleiben wird, und natürlich auch in besonderer Weise die Vorfreude wecken und zu dem großen Schritt ins Ausland ermutigen.

Über Gastfamilien, die Schule, verschiedene Reisen, kulturelle Eindrücke bis zum Abschlusshighlight, dem Ball, ist alles enthalten, eben so wie ich es damals wahrgenommen habe, aber auch abschließende Reflexionen finden ihren Platz. Auf diese Weise möchte ich herkömmliche Highschool-Lektüre ergänzen, die zumeist leider nur sehr sachlich ist, was sinnvoll sein kann, das Auslandsjahr aber oft nicht auf einer persönlichen Ebene von Erfahrungen beleuchtet. Leider gibt es zumeist auch nur Auslandsführer, in denen sowohl Informationen über Neuseeland als auch Australien enthalten, was der Vorstellung Platz einräumt, die beiden Länder seien nahezu identisch. Dass es sich bei den zwei Vertretern von "down under" aber um ganz individuelle Kulturen handelt, bei denen verschiedene Dinge zu beachten sind, fällt hierbei oft unter den Tisch. Zu guter Letzt ist mein Erfahrungsbericht also einer, der, wie sollte es auch anders sein, sich ganz auf Neuseeland spezialisiert hat und das ist auch gut so. Somit bleibt mehr Raum für das, was Australiens grünen Nachbarn wirklich ausmacht. Ich möchte meine gemachten Erfahrungen teilen und hoffe, dass alle zukünftigen "Kiwis" davon profitieren.

Natürlich wünsche ich allen baldigen Austauschschülern, egal ob sie ihre Zeit in Neuseeland, Australien, den USA oder anderen interessanten Flecken dieser Welt verbringen, dass sie das Beste aus diesem einmaligen Erlebnis machen können. Und dass es eines der schönsten Jahre ihres Lebens wird.

 

Good on ya, Lisa!

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